fbpx

Superfoods und Nahrungergänzungsmittel (NEM) für deine Gesundheit

Aktualisiert: 26.02.2021

“Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein …” Hippokrates von Kos

Nahrungsmittel bzw. Lebensmittel nähren uns, halten unseren Organismus gesund und dienen uns als Genuss. Damit unser Organismus sämtliche Informationen zum Erhalt und zur vollständigen Entwicklung erhält, benötigt er eine Abwechslungsreiche Kost, damit eine breite Palette an Mikro- und Makronährstoffen ihm zur Verfügung steht. Kalorien aus Kohlenhydraten und Fetten sind wichtig für den Energieerhalt im Körper. Unabdingbare Verbündete für den Erhalt der körperlichen Gesundheit sind Vitamine, Mineralien, unterschiedlichste Pflanzenstoffe und Eiweissbausteine, die durch 20 verschiedene Aminosäuren im menschlichen Körper zusammengesetzt werden. Hier zeige ich dir eine Auflistung aktueller Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel (NEM), die tolle Eigenschaften für unsere Gesundheit aufweisen.

 

 

OPC (Oligomere Proanthocyanidine)

Als OPC wird der sekundäre Pflanzenstoff „Oligomere Proanthocyndine“ bezeichnet, welcher zur Gruppe der Polyphenolen gehört. OPC kommt hauptsächlich in Schalen, Blättern und Rinden von Pflanzen vor.

Nahrungsergänzungen (NEM) mit OPC werden heute vor allem aus Traubenkernen, den Häutchen von Erdnüssen, unreifen Apfelschalen und aus den Blättern des Gingko-Baumes gewonnen. Leider gehören frische Trauben heute zu den Früchten, die besonders stark mit Pestiziden behandelt werden, wodurch sie besonders auf die Qualität achten sollten: Demeter, Bio oder Eigenanbau sind zu empfehlen.

OPC wurde 1948 entdeckt und zeigte bei Tierversuchen, die durch den Mediziner und Mikrobiologen Prof. Jack Masquelier durchgeführt wurden, dass sich OPC hervorragend zur Behandlung von Venenkrankheiten eignet.

Gesundheitlicher Nutzen von OPC:

Eine Studie [1] aus dem Jahr 2005 zeigte bei menschlichen Darmkrebszellen eine krebshemmende Wirkung, die Dosisabhängig erzielt wurde. Diese Daten zeigen, dass OPC den Zelltod durch Apoptose über Caspase-Wege auf der menschlichen Darmkrebs-Zelllinie SNU-C4 verursachte

In einer weiteren Studie [2] konnte die Beeinflussung von OPC auf die Signalwege von Tumorzellen beobachtet werden. Plattenepithelkarzinomzellen im Kopf-Hals-Bereich werden durch bioaktive phytochemische Proanthocynidine im Wachstum gehemmt.

Eine französische Studie aus dem Jahr 1980 belegt die stärkende Wirkung von OPC auf die Widerstandsfähigkeit der kleinen Blutgefässe. OPC schützt die innere Schicht der Gefässwände, also die Endothel, durch seine antientzündliche und antioxidative Wirkung. OPC stärkt die Widerstandsfähigkeit der Gefässwand. Starke, sprich reissfeste Gefässwände sind besonders wichtig, damit kein Blut unkontrolliert aus den Gefässen austritt. Im Gehirn austretendes Blut kann zu einem Schlaganfall führen.

Die Polyphenole OPC und das Resveratrol (enthalten u.a. in roten Trauben und Kakao) zeigen in Tierversuchen, dass sie die Plaquebildung verhindern oder hinauszögern. Wie Forschungen zeigen führen Plaquebildungen zu Alzheimer und den typischen Gedächtnisausfällen. [3]. OPC verhindert die Oxidation von LDL-Cholesterin. Das LDL (Low Density Lipoproteine) wird benötigt, um Fett und das Cholesterin zu den Zellen zu transportieren. Cholesterol ist ein wichtiger Baustein der Zellmembran, Ausgangsstoff für Hormone, Gallensäuren und Vitamin D. Wenn LDL oxidiert, wird die Aussenhülle des Lipoproteins beschädigt und das Cholesterin kann nicht mehr an die richtigen Stellen im Körper transportiert werden. Das Cholesterin verbleibt im Blut und lagert sich ab. Die Folge: Arteriosklerose.

OPC ist ein starker Radikalfänger und ist damit ein natürlicher Gewebeschutz, der besonders präventiven Charakter besitzt. In Tierversuchen konnte OPC eine Schutzwirkung erzeugen bei Vergiftungserscheinungen der Nieren, Herz und Lunge durch die Gabe folgender Medikamente: Paracetamol, Antiarrhythmikum und Anthracyclin. [4]

In einer klinischen Studie [5] wurde zweimal täglich ein Saft mit je 150 mg OPC an Menschen mit hohem Blutdruck verabreicht. Der Blutdruck konnte nach 6 Wochen signifikant gesenkt werden. Der systolischer Blutdruck (oberer) um 5.6% und der diastolischer Blutdruck (unterer) um 4.7%. Bei Patienten mit einem höheren Blutdruck zeigten sich bei der Einnahme eine stärkere Blutdrucksenkungswirkung. Auch der Nüchterninsulinwert und die Insulinsensitivität verbesserten sich nach 6 Wochen.

Eine randomisierte kontrollierte Studie [6] aus dem Jahr 2008 an 25 gesunden Erwachsenen zwischen 45 – 65 Jahre führt zum Ergebnis, dass die Einnahme von einem Nahrungsergänzungsmittel mit OPC aus Traubenkernen und Kiefernrinde sowie Vitaminen und Mineralien den Energielevel von Erwachsenen erhöht.

Eine für die Gesundheit nützliche Menge an OPC liegt bei 1 - 4 mg pro kg-Körpergewicht.

Studiennachweise:

 

 

Granatapfel

Der Granatapfel ist entgegen seinem Namen nicht mit unserem bekannten Apfel verwandt. Wegen seinem süssen Saft ist der Granatapfel sehr beliebt und wurde in der Antike als Aphrodisiakum und zur Fruchtbarkeit eingesetzt.

Gesundheitlicher Nutzen von Granatapfel:

Der Granatapfel liefert natürliches Vitamin C und E, Beta-Karotin, sowie die Mineralstoffe Selen, Kupfer und Zink.

Keine andere Frucht beinhaltet zudem so viele Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) wie der Granatapfel. Er übertrifft dabei sogar die polyphenolreichen Blaubeeren und den Rotwein. Seine Polyphenole stärken das Immunsystem und wirken gegen Entzündungen und Zellschäden. Chronische Entzündungen im Körper begünstigen die Entstehung von Krebs, Arthritis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

In der Krebstherapie wird der Granatapfel eingesetzt. Die Polyphenole im Granatapfel hemmen das Wachstum von Leukämiezellen (Blutkrebs) [1] und östrogenrezeptor-positiven Brustkrebszellen [2], ohne dabei das Wachstum von gesunden Zellen zu beeinträchtigen. Wurde der Saft zusätzlich fermentiert, konnte die krebshemmende Wirkung gesteigert werden. Der Granatapfel ist Gegenstand intensiver Forschung zur präventiven und akuten Therapie bei Prostatakrebs (PSA-Wert verbessert), Lungenkrebs, Hautkrebs und Darmkrebs.

Die Inhaltsstoffe im Saft des Granatapfels senken den Blutdruck und helfen die Durchblutung im Körper insbesondere im Herzen signifikant zu verbessern, was in einer doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie an Patienten mit kranken Herzkrankgefässen nachgewiesen wurde [3].

In einer weiteren Studie [4] bei Patienten mit Arteriosklerose reduzierte sich nach einer einjährigen Anwendung der Granatapfelzubereitung die Dicke der Gefäßwand der Halsschlagader um dreißig Prozent, der Blutdruck konnte um einundzwanzig Prozent gesenkt werden. Durch die Rückbildung der krankhaften und altersbedingten vergrösserten Halsschlagader konnte die Elastizität und Beweglichkeit wieder verbessert werden. In der Placebo-Kontrollgruppe wuchs in der gleichen Zeit die Dicke der Halsschlagader um 9%.

Der Granatapfel wird zudem bei Magen-Darm-Trakt Beschwerden eingesetzt und beugt Magenerkrankungen vor. Der Granatapfel ist enzymreich, unterstützt die Bauchspeicheldrüse und wird in der arabischen Medizin bei Diabetes mellitus eingesetzt.

Studien:

[1]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15117547/
[2]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12002340/
[3]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16169367/
[4] https://www.clinicalnutritionjournal.com/article/S0261-5614(03)00213-9/fulltext

 

 

 

 

Moringa

Der Moringa-Baum (Moringa oleifera) stammt ursprünglich aus der Himalaya-Region Nordwestindiens und ist heute in Asien, Afrika und Lateinamerika verbreitet. Die Moringablätter haben einen leicht scharfen Geschmack und wurden lange als Meerrettichersatz verwendet. Wegen seiner hohen Nährstoffdichte in den Blättern wird der Baum als «Wunderbaum» bezeichnet.

Gesundheitlicher Nutzen von Moringa:

Nur Moringa liefert pflanzliches Zeatin und Kinetin (Phytohormone) in ausreichender und insbesondere natürlicher Form. Zeatin wird von der Pflanze z.B. für ihr Wachstum und die Regeneration benötigt. Beide Phytohormone zusammen zeigen sehr gute Angi-Aging-Effekte für die Haut. Moringa beinhaltet 18 von 20 essentiellen Aminosäuren, Kalzium, Schwefel, Magnesium Kalium, Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin A, B, C, E, K, Omega-3-Fettsäuren. Zwar wird dadurch nicht der Tagesbedarf gedeckt, jedoch liefern die Moringablätter eine breite Nährstoffmatrix, die so in der Natur nicht in einer einzigen Pflanze auffindbar ist. Unser Körper wird also mit fast allen wichtigen Informationen versorgt, die er durch verschiedene Nahrungsmittel decken muss.

Moringa liefert grosse Mengen an Chlorophyll, dem grünen Pflanzenfarbstoff, der für die Photosynthese benötigt wird. Chlorophyll ist für die Pflanze wie das Hämoglobin für unser menschliches Blut. Nur das Zentralatom unterscheidet das grüne Blut der Pflanze vom roten Blut bei Menschen und Tieren. Im Zentrum steht beim Hämoglobin ein Eisenatom und beim Chlorophyll ein Magnesiumion. Das Eisenatom transportiert für uns Sauerstoff, das Magnesiumion absorbiert das Sonnenlicht in der Pflanze. Chlorophyll zur natürlichen Blutreinigung eingesetzt, zur Vorbeuge von Demenz, Diabetes, bei Magnesiummangel, zur Entgiftung von Dioxin. Dioxine werden z.B. über tierische Lebensmittel aufgenommen, wenn das Tierfutter bei der Aufzucht verseucht ist. Ebenfalls können Pflanzenschutzmittel Dioxine enthalten. Dioxine sind chemische, hochgiftige Verbindungen.

Moringa ist eine potente Pflanze und beim getrockneten Blattpulver reichen bereits Mengen von 1-2 Gramm täglich aus, damit die Pflanze vorteilhaft für unsere Gesundheit wirkt.

Studien an Menschen fehlen, die den gesundheitlichen Nutzen von Moringa nachweisen.

 

 

 

Acerola

Die Acerola wird oft als "Acerola-Kirsche" bezeichnet und ist eine Steinfrucht, dennoch ist sie nicht mit unserer heimischen Süsskirsche verwandt. Die Acerola ist heimisch in Süd- und Mittelamerika.

Die Acerola enthält ein Vielfaches des Vitamin-C-Gehaltes von Zitrusfrüchten und gehört zu den Top 3 der Vitamin-C-reichsten Früchten dieser Welt. Das Vitamin C ist natürlich und hoch bioverfügbar durch die sekundären Pflanzenstoffe in der Acerola. Kleinere Mengen an Vitamin B1, B2, B3, B6, A und Mineralien sind ebenfalls vorhanden.

Gesundheitlicher Nutzen von Acerola:

Der Vitamin C-Bedarf pro Tag liegt zwischen 95 – 110 mg. Folgende Faktoren erhöhen den Bedarf an Vitamin C deutlich: Stress, Krankheit, körperliche Überbelastung sowie die Einnahme von Medikamenten, Alkohol oder Drogen.
Gesundheitlicher Nutzen:

1. Der hohe Vitamin C-Anteil hilft bei Erkältungen, da das Immunsystem gestärkt wird.

2. Das Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion der Blutgefässe bei und hilft vorbeugend vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall).

3. Das Vitamin C ist ein Radikalfänger und entschärft reaktiven Radikale, damit diese nicht unkontrollierte Mutationen an der DNA verursachen.

4. Die Eisenaufnahme wird durch das Vitamin C verbessert. Pflanzliches Eisen, das in 3-wertiger Form auftaucht, wird in die 2-wertige Form umgewandelt und macht es so besser verfügbar für den Körper.

5. Das Vitamin C kurbelt die köpereigene Kollagenproduktion an, was neben einem „Anti-Aging-Effekt“ durch das gestärkte Bindegewebe auch Osteoporose entgegenwirkt.

Um die chemische Ascorbinsäure (Vitamin C) aus dem Labor preiswerter zu machen wird sie grösstenteils mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen in China hergestellt. Wer natürliches Vitamin C möchte, ist mit der Acerola-Kirsche bestens bedient.

Vitamin C in sehr hohen Dosierungen (10 - 125 g, mehrmals wöchentlich intravenös verabreicht / bis zu 8 Wochen) erhöht die Lebensqualität, Lebensdauer von Krebspatienten und kann auch zum Rückgang des Tumors führen. [1]

[1] https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/vitamin-c-hochdosiert/@@guideline/html/index.html

 

 

Echter Schwarzkümmel

Beim Schwarzkümmel werden hauptsächlich die Schwarzkümmelsamen verwendet bzw. die wertvollen Öle (ca. 35%) ausgepresst. Schwarzkümmel wird insbesondere im Nahen Osten, Westasien, Indien und der Türkei angebaut und ist eine der ältesten Gewürz- und Heilpflanzen. Schwarzkümmel ist nicht verwandt mit dem hier bekannten Kreuzkümmel.

Nestlé versuchte im Jahr 2010 ein Patent anzumelden (Nr. WO2010133574A1). Das Patent bezieht sich auf die Verwendung der ätherischen Substanz Thymoquinon aus dem echtem Schwarzkümmel ( Nigella sativa) als natürliches Behandlungsmittel gegen Lebensmittelallergien. Thymoquinon verhindert zudem die Oxidation von Fetten in der Leber, was die Entstehung von freien Radikalen verhindert und so die Zellen schützt. Thymoquinon ist Antikanzerogen (Krebsschutz) und stärkt die T-Helferzellen und Killerzellen des Immunsystems.

Gesundheitlicher Nutzen von Schwarzkümmel:

Schwarzkümmelsamen beinhalten über 100 verschiedene Einzelsubstanzen. Mögliche Einsatzgebiete des Schwarzkümmels neben dem Immunsystem und der Krebsvorbeuge für unsere Gesundheit sind:

1. Die Verdauungs- und Entgiftungsorgane Magen, Darm, Leber, Nieren werden unterstützt. Der Schwarzkümmel ist nämlich krampflösend, entzündungshemmend, leicht harntreibend und bindet Schwermetalle wie Blei und Cadmium.

2. Schwarzkümmel für das Herz. Bei einer Studie an Ratten mit erhöhtem Blutdruck wurde mit Schwarzkümmel eine gefässerweiternde und somit blutdrucksenkende Wirkung erzielt und so das Herz entlastet. Bei 11 randomisierte kontrollierte Studien mit 860 Personen mit normalem und hohem Blutdruck sank sowohl der obere, wie auch der untere Blutdruckwert nach einer 8-wöchigen Behandlung mit Schwarzkümmelprodukten.

3. Ebenfalls in einer Studie an Ratten wurde die antidepressive und angstlösende Wirkung von Schwarzkümmel erforscht. So wurde die Serotoninkonzentration im Gehirn erhöht und das Thymoquinon im Schwarzkümmel hat zu einer Zunahme von GABA im Gehirn geführt.

4. Malaria ist ein Parasit und wir z.B. mit dem Malariamittel Chloroquin behandelt, das bei Mäusen in ca. 60% aller Infektionen erfolgreich ist. Wurden Schwarzkümmelsamen und Schwarzkümmelöl dazugegeben betrug die Überlebensrate 100%. Auch bei anderen Parasiten wie dem Pärchenegel, die Eier in der Leber ablegen, war die Anzahl an Eier in der Leber signifikant tiefer durch die Gabe von Schwarzkümmelsamenöl (Studie an Mäusen). Weiter gibt es positive Studien bei intrazelluläre Parasiten wie den Leishmanien.

5. Unter der Schwarzkümmel-Behandlung besserte sich die Merkfähigkeit, die Aufmerksamkeit und die Denkleistung bei einem neuropsychologischen Test bei 40 älteren Patienten.

6. Schwarzkümmel senkt den Nüchtern-Blutzuckerspiegel bei Menschen und zwar signifikant, was aus 13 Studien hervorgeht.

Ausführliche Arbeit des Universitätsklikums Freiburg zum Thema Schwarzkümmel als PFD

“Wenn ich esse, dann mit einem guten Gefühl, mit Dankbarkeit, Vertrauen, Freude und einer Portion Liebe. “Philipp Kunz

 

 

Alles hat seinen eigenen Duft und Geschmack, wodurch es einzigartig wird. Die Komposition der Mischung ergibt das neue Einzigartige. Philipp Kunz

Gingko Biloba

Gingko zählt zu den ältesten Naturheilmittel und hat insbesondere in Asien eine über 2000 Jahre alte Naturheiltradition. Der Gingko Baum erreicht eine stolze Höhe von 30 - 40 Meter. Seine Samen sowie seine Extrakte aus den Gingko-Blättern wird genutzt. Daraus wird Gingko-Tee, Gingko-Kapseln oder Tabletten und Gingko-Tropfen hergestellt.

Der Gingko-Baum hat neben zahlreichen Flavonoiden und Terpenoiden noch ganz eigenen Wirkstoffe, die Ginkgolide, die nur im Gingko vorkommen. Die Pharma Industrie versuchte vergeblich die im Ginkgo vorhanden Substanzen künstlich nachzubauen und zu patentieren. Ähnlich wie auch Baumharz sind die Wirkstoffe zu komplex, um sie nachzubauen.

Gesundheitlicher Nutzen von Gingko:

Geistige Leistungsfähigkeit durch verbesserte Hirndurchblutung: Gingko zeigt in einer Studie [1] mit 50 Patienten im Alter zwischen 50 und 85 Jahren, dass es die Dual-Task verbessert. Die Dual-Task ist ein Experiment, wo zwei Aufgaben gleichzeitig zu erledigen sind. Die kognitiven Fähigkeiten sind dafür entscheidend. Über einen Zeitraum von 3, 6 und 12 Monaten fand die Beobachtung statt. Eine Gruppe erhielt ein Placebo, die anderen Gruppe erhielt zweimal täglich 120 mg (240 mg) Gingko Biloba. Nach 6 Monaten wies die Studie darauf hin, dass die zweimalige Gabe von Gingko Biloba das Gehen unter Dual-Task-Bedingungen verbessern kann.

Gingko Biloba wirkt leicht blutverdünnend und verbessert dadurch die Durchblutung in kleinen Blutgefässen des Gehirns. Gingko ist rezeptfrei und kann bei Demenz eingesetzt werden. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass Gingko Biloba die Wirkung von gerinnungshemmenden Medikamenten wie AAS (Acetylsalicylsäure) und Warfarin wahrscheinlich verstärkt. Teilen Sie ihrem Arzt oder Naturheiler mit, wenn sie noch andere Medikamente einnehmen.

Gingko senkt die Cortisolausschüttung und den Blutdruck bei Stress [2] was stimmungsaufhellend und leistungsfördernd wirkt bei körperlicher Betätigung.

[1] https://link.springer.com/article/10.1007/s40520-016-0699-y
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12369732/

 

 

Ashwagandha

Ashwagandha aus dem Sankrit bedeutet "Geruch des Pferdes" ist auch unter dem Namen Schlafbeere, Winterkirsche und indischer Ginseng bekannt. Ashwagandha kommt fast in ganz Afrika vor, in Vorder- und Südasien, China, Mauritius und in warmen europäischen Ländern wie Spanien, Sizilien und Sardinien.

In der ayurvedischen Medizin wird Ashwagandha vielseitig eingesetzt, da die Pflanze sehr gut verträglich ist. Sie ist so bedeutend wie der Ginseng in der chinesischen Medizin.

Gesundheitlicher Nutzen von Ashwagandha:

Wissenschaftlich sind nicht allzu viele Nachweise belegt für die vielen Einsatzgebiete von Ashwagandha. Es gibt jedoch eine randomisierte Studie zur besseren Stressresistenz dank Ashwagandha gegenüber einer Placebo-Gruppe [1]. Weiter liegt eine Studie vor zur Verbesserung der Spermienqualität bei Männern [2]

Ashwagandha ist in der ayurvedischen Medizin eine Zutat von über 200 verschiedenen Zubereitungen. Sie kommt zum Einsatz, um den Geist und die allgemeine körperliche Gesundheit zu stärken, die Lebensqualität zu verbessern und die Lebensdauer zu verlängern (Anti-Aging-Effekt durch Erhöhung des DHEA-Spiegels). Ashwagandha wirkt angstlösend, stresssenkend, fördert die Blutbildung, ist entzündungshemmend und wird zudem Untersucht als Vorbeuge vor Demenz und als Tumorhemmer. [3]

Ashwagandha-Dosierungen von 300 mg bis 900 mg gelten als sicher und nebenwirkungsarm. Dosierungen über 1'500 mg werden nicht empfohlen und können zu Durchfall und Übelkeit führen. Wer an Diabetes, Leberbeschwerden, hohem Blutdruck, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder psychischen Problemen leidet, sollte die Einnahme mit einem Arzt oder Naturheilpraktiker absprechen. Während der Schwangerschaft wird empfohlen auf Ashwagandha zu verzichten.

[1] https://journals.sagepub.com/doi/10.4103/0253-7176.106022
[2] https://www.rbmojournal.com/article/S1472-6483(17)30625-9/fulltext
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19633611/

Urheber: Von Vinayaraj - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40924405

 

 

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sind essentiell wichtig für den Erhalt unserer Gesundheit.

Fettsäuren braucht insbesondere unsere Organe, allen voran unser Gehirn für die Energiegewinnung. Dabei lässt sich nicht pauschal sagen, dass die Omega-6 Fettsäuren schlecht und die Omega-3 Fettsäuren gut sind. Das Zauberwort lautet Balance. Linolsäure ist z.B. eine Omega-6 Fettsäure und essentiell, sowie α-Linolensäure eine Omega-3-Fettsäure ist und ebenfalls essentiell. Die aktuell geltende Balance liegt bei 1:2 bis max. 1:5 Omega-3 zu Omega-6. Labore werten häufige Werte von 1:15 bis 1:30 aus. Eine mediterrane Küche wie wir sie aus dem Sommerurlaub kennen, wenn wir in Italien, Spanien oder Griechenland sind führt zu dieser Balance. Als mediterrane Küche gilt viel Gemüse, Früchte, Salate, hochwertiges Olivenöl, Fisch, Meeresfrüchte und Kräuter. Wer nicht das ganze Jahr sich so ernährt, kann seinem Körper mit Omega-3 Präparaten behilflich werden und sollte sich möglichst qualitativ hochwertige Pflanzenöle kaufen. Die beste Omega-3 Quelle ist Fisch oder Algenöl, da sie genügend langkettige, ungesättigte Omega-3- Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) beinhalten. DHA wichtig für Gehirn und Augen. EPA gut gegen Entzündungen im Körper. Damit die Fischbestände nicht unnötig belastet werden, empfehle ich persönlich auf ein Algenöl zurückzugreifen. Eine ebenalls gute Omega-3 Quelle sind Leinsamen gefolgt von Raps, Hanf, Walnuss und Olivenöl. Diese Pflanzenöle enthalten jedoch kein EPA und DHA, wie Fisch oder Algenöl, sondern α-Linolensäure, die zwar zu EPA und DHA umgewandelt werden kann, jedoch wahrscheinlich mit einer Quote von <5% bis max. 10%, wie aus diversen Studien hervorgeht.

 

 

 

Kurkuma

Kurkuma wird auch die heilige Pflanze Indiens genannt und ist tief verwurzelt in der ayurvedischen Ernährung. Ayurveda bedeutet "Wissen vom Leben" und gilt als eine der ältesten Heilkünste. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird Kurkuma zur Durchblutungsförderung angewendet, bei Entzündungen und bei Darmbeschwerden, da es die Wundheilung fördert und die Darmzellen schützt.

Gesundheitlicher Nutzen von Kurkuma:

Die Inhaltsstoffe von Kurkuma erleichtern die Fettverdauung durch die Anregung der Gallenblase mehr Gallensäure auszuschütten. Die Gallensäure, als ein Bestandteil des Magensafts, bindet im Darm kleinste Fettpartikel, sodass sie besser aufgenommen werden. So kann Kurkuma, vor allem nach einem schweren, fettigen Essen, Völlegefühl und Bauchschmerzen lindern und Blähungen vorbeugen [1]. Die im Gewürz enthaltenen ätherischen Öle wirken zusätzlich krampflösend und beruhigen die Magen-Darmmuskulatur. Untersuchungen haben ergeben, dass die Wurzel antibakteriell wirkt und bis zu einem gewissen Grad entzündlichen Prozessen im Körper gegensteuert. Chronische Entzündungen im Körper beschleunigen die Entstehung von Herzerkrankungen, Alzheimer, Diabetes. Das entzündungshemmende[2] Curcumin, das sich im Kurkuma befindet, wird bei Krebs [3][4][5] eingesetzt (auch im fortgeschrittenen Stadium mit Metastasen), bei Alzheimer[6], Verdauungsproblemen [7][8], Blähungen [7][8], Bauchschmerzen, rheumatoider Arthritis [7][9], Depressionen [10], Menstruationsbeschwerden [11], Leberbeschwerden [1], chronisch entzündlichen Darmerkrankungen [12] wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Die DNA-Mutationsfähigkeit von Substanzen, die Krebs erzeugen können, werden durch das Kurkuma verringert. Das Curcumin weist gegenüber Schmerzmitteln oder vielen anderen Medikamenten keine Nebenwirkungen auf. In den Blutgefässe kann das Curcumin die Endothels (= Dünne Gewebeschicht zur Auskleidung der Gefässe) verbessern und damit u.a. die Herzgesundheit [11][13][14][15][16] erhalten bzw. Arteriosklerose[14] vorbeugen. Die Bitterstoffe in der Kurkumawurzel erzeugen ein Sättigungsgefühl, was in einer Diätphase oder bei Übergewicht von Vorteil ist.

[1]https://www.researchgate.net/publication/268268687_Turmeric_A_Herbal_and_Traditional_Medicine
[2]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10404539/
[3]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2758121/
[4]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9973206

[5]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21372035
[6]https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1755-5949.2010.00147.x
[7]https://www.jstor.org/stable/24107978?seq=1
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19034660
[9]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407780
[10]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23832433
[11][4]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23146777
[12][16]https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/j.2042-7158.1973.tb09131.x?purchase_site_license=LICENSE_DENIED_NO_CUSTOMER&show_checkout=1&r3_referer=wol&purchase_referrer=www.ncbi.nlm.nih.gov&tracking_action=preview_click
[13]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18588355
[14]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19233493
[15]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22481014
[16]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31664615

 

 

 

Ingwer

Ingwer ist eine beliebte Wurzel für die würzige Küche aber ebenso für die Gesundheit. Die genau Herkunft der Ingwerpflanze ist nicht bekannt. Heute findet man sie in Indien, Nepal, Nigeria, Kamerun, Indonesien, China, Thailand, Japan und teilen Südamerikas. Der Geschmack des Ingwers unterscheidet sich von Land zu Land.

Gesundheitlicher Nutzen von Ingwer:

Die Anwendungsgebiete von Ingwer reichen von Akne über Blähungen, Durchfall und Durchblutungsstörungen bis zu Krämpfen, Leber-, Nieren- und Magenbeschwerden. Aber auch Koliken, Reise- und Seekrankheit sowie Rheumabeschwerden, Arthritis, Arthrose, neuronale Störungen und Wunden lassen sich mit dieser Wurzel behandeln.

Eine Studie[1], die an der dänischen Universität von Odense stattgefunden hat, konnte aufzeigen, dass ein regelmässiger Verzehr über einen längeren Zeitraum zu einer entzündungshemmenden Wirkung führt. Dies kommt einer ähnlichen Wirkung der Medikamente Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure nach, jedoch ohne deren Nebenwirkungen. Das Gingerol im Ingwer ist dafür verantwortlich. Nach körperlichen Anstrengungen bieten die entzündungshemmenden Bestandteile des Ingwers den Vorteil, das Auftreten von Muskelschmerzen signifikant zu vermindern. Um diesen Effekt zu erreichen, ist, wie erwähnt, ein regelmässiger Verzehr notwendig. Das 6-Gingerol reduziert chronische Entzündungen, senkt die Blutfettwerte und wirkt antithrombotisch.

Weiter fördern die Inhaltsstoffe im Ingwer die Aufnahme von essentiellen Nährstoffen um bis zu 200%. Das heisst, dass die Bioverfügbarkeit unter anderem von Vitaminen und Mineralstoffen bei gleichzeitiger Einnahme von Ingwer um eben diesen Faktor gesteigert werden kann. Auch Verdauungsbeschwerden lassen sich durch die Einnahme deutlich lindern.

[1] https://vitamine-ratgeber.com/weitere-vitalstoffe/ingwer/#fn-3462-2

 

 

Bromelain

Bromelain ist ein Wirkstoff der Ananas. Genauer gesagt ist Bromelain der Name für zwei eiweissspaltende Enzyme, die sich in der Ananas finden und zur Gruppe der Cysteinproteasen gehören.

Gesundheitlicher Nutzen von Bromelain:

Bromelain verringert Schwellungen, die z.B. durch Verletzungen, Verbrennungen oder Operationen entstanden sind. Das passiert aufgrund der Verlängerung der Blutungszeit durch die blutgerinnungshemmende Eigenschaft von Bromelain. Bromelain ist ein natürlicher entzündungshemmer, der bei Verletzungen zusätzlich sinnvoll in seiner Anwendung ist.

Bromelain hilft bei der Verdauung, weil die beiden Enzyme Eiweisse (Proteine) aufspalten in ihre Aminosäuren. Der entzündungshemmende Effekt wird dadurch jedoch reduziert, wenn Bromelain mit der Nahrung eingenommen wird, dafür kann es direkt bei der Verdauung der Eiweisse im Magen helfen. Wer Bromelain für die Blutgerinnung und den entzündungshemmenden Effekt verwenden will, sollte magensaftresistente Kapseln dafür verwenden, damit das Bromelain im Darm aufgenommen und ins Blut abgegeben wird.

Bromelain ist für gewöhnlich arm an Nebenwirkungen. In vereinzelten Fällen führt es zu Hautausschlag, asthmaähnlichen Anfällen, allergischen Reaktionen oder Magen- und Verdauungsbeschwerden.

 

 

 

Coenzym Q10 (Ubiquinon & Ubiquinol)

Coenzym Q10 auch als Ubiquinon oder dem noch stärkeren Ubiquinol bekannt, ist ein lebensnotwendiger Vitalstoff für die Energiegewinnung in unseren Zellen. Q10 ist eine vitaminänliche, körpereigene Substanz und dient als Energiespender für alle Organe.

Die Entdeckung war ein Meilenstein in der Medizinwissenschaft. Dem Entdecker Professor Dr. Mitchell wurde 1978 der Nobelpreis in Chemie verliehen, für seine Forschungen zur Energieumwandlung in Zellen.

Gesundheitlicher Nutzen von Q10:

Das Q10 ist oft Bestandteil vieler Antifalten-Cremes / -Lotionen, weil es ein Zellschutz (z.B. für die Hautzellen) ist und so der Hautalterung entgegenwirkt.

Oral eingenommen z.B. als Nahrungsergänzung wird Q10 so richtig interessant. So hilft es präventiv vor Herzkreislauferkrankungen und kann in höheren Dosierungen auch bei akuten Herzproblemen mit Infarkt äusserst fördernd auf die Herzzellen wirken und vor einer erneute Herzattacke schützen (Dr. Emile G. Bliznakov). Weil Q10 überall im Körper benötigt wird, also auch im Blut, der Leber, den Nieren, der Bauchspeicheldrüse, den Lungen oder der Milz führt dies zu einem Allrounder-Gesundheitsmittel das eine grosse Zahl von Gesundheitsproblemen zu verringern, oder gar zu beseiten vermag, wie dies von Dr. S. Wagner vom American Institute for Health and Nutrition bekräftigt wird.

95 Prozent der Körperenergie werden mit Hilfe von Q10 in Form von ATP produziert. Q10 ist innerhalb der Mitochondrien dazu da, damit der Funken für die Energiegewinnung aus Sauerstoff und Verbrennung erzeugt werden kann. Q10 wirkt abwechselnd als Spender und Empfänger von Elektronen in der Elektronentransportkette. Ein Defizit von 25% Q10 führt bereits dazu, dass wir erkranken, weil die Zellen anfangen zu ersticken.

Die Einnahme von Ubiquinol über mehrere Monate führten bei Männern zu einer Verbesserung der Spermienbeweglichkeit und Vermehrung ihrer Spermienanzahl, was in einer Studie nachgewiesen wurde [1]

Unser Immunsystem profitiert ganz besonders von Q10. Q10 ist ein Antioxidans in der Lipidphase und kann das Antioxidans Vitamin E wieder regenerieren. [2]

Q10 dient Ausdauersportlern, die durch die erhöhte Oxidation (mehr Sauerstoff  = mehr Oxidation) während der körperlichen Betätigung freie Radikale produzieren und durch Q10 vor diesen geschützt werden.

Wer krank ist, raucht, Medikamente einnimmt (auch Anti-Babypille), viel Stress hat, Leistungssportler ist oder schon über 40 Jahre alt, erhält mit zusätzlichem Q10 einen bedeutende Wirkstoff seine Vitalität zu verbessern. Bis zu einem gewissen Punkt produziert der Körper selber Q10.

Ca. 2 bis 20 mg Q10 (nur Ubiquinon nicht Ubiquinol) wird über die Nahrung aufgenommen. Lieferanten sind Rindfleisch, Leber, Geflügel, Sardinen, Eier, Spinat, Nüssel und Soja.

Eine tägliche Einnahme von 30 mg - 100 mg ist für die Aufrechterhaltung der Gesundheit sinnvoll. Bei Herz-Kreislauferkrankungen werden erfahrungsgemäss höhere Dosierungen von 200 - 300 mg Q10 angewendet.

Das Ubiquinol mit einem "L" am Ende hat eine 3 - 4 x bessere Aufnahmefähigkeit in das Blutplasma als das Ubiquinon. Es gibt eine Untersuchung, worin mit 150 mg Ubiquinol den gleich hohen Plasmaspiegel erreicht wird wie mit 1200mg Ubiquinon. Sehr hohe Dosen des gängigen Coenzym Q10 (Ubiquinon) können somit durch eine 8-fach geringere Dosis Ubichinol ersetzt werden, wie es im Artikel "Ubiquinol - Das bessere Coenzym Q10" der Foundation Orthoknowledge zu lesen ist[3]. 

[1]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22704112
[2] https://link.springer.com/article/10.1007/BF00226842
[3]OrthoKnowledge-Ubiquinol_CS.pdf

 

 

 

Sellerie

Der Knollensellerie und der Stangensellerie, auch als Bleichsellerie bekannt, sind in unserer heimischen Küche sehr beliebt. Der Sellerie gehört zu den Doldenblütlern und wird nicht nur in der Küche verwendet, sondern gehört sowohl zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wie auch zur indischen Ayurveda-Medizin.

Immer beliebter wird der frische Selleriesaft, der bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen zum Einsatz kommt. Selleriesaft sollte unmittelbar nach der Zubereitung getrunken werden, damit die Mikronährstoffe durch den Kontakt mit der Luft nicht abnehmen. Anstatt den Sellerie zu entsaften, kann er auch mit etwas Wasser und Salz im Mixer zubereitet und so getrunken werden. Der Vorteil ist, dass dabei die Ballaststoffe enthalten bleiben.

Ich empfehle dir im Laden zu Bio-Sellerie zu greifen. Sellerie wird heute industriell angebaut und die Pestizidbelastung ist leider bei nicht Bio-Sellerie hoch.

Gesundheitlicher Nutzen von Sellerie

Sellerie ist kalorienarm, aber vollgepackt mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Enthalten sind Vitamin K, A, Folsäure, B1, B2, B6, E, Kalzium, Kalium und Natrium.

Im Sellerie ist der hellgelbe Farbstoff Apigenin enthalten. Apigenin wurde im Reagenzglas mit Krebszellen untersucht. Apigenin unterbindet die Kommunikation zwischen den Krebszellen und stoppt die Teilung der Krebszellen[1]. Ein weiterer Farbstoff im Sellerie ist Luteolin. Luteolin ist entzündungshemmend, was präventiv vor Krebs schützt. Zudem wird die Anti-Krebs-Eigenschaft von Luteolin mit der Apoptose (dem programmierten Zelltod), der Zellproliferation (Nachwachsen und Teilen von Zellen), der Angiogenese (Wachstum neuer Blutgefässe) und Unterbindung von Metastase in Verbindung gebracht [2].

Sellerie hilft bei hohem Blutdruck. In Sellerie ist der sekundäre Pflanzenstoff Phthalid, der die Muskulatur der Blutgefässe entspannt und so das Blut besser durch die Adern fliesst.

Sellerie hat die Eigenschaft die Magensaftproduktion zu drosseln, was bei Menschen mit zu viel Magensäure z.B. Sodbrennen lindert. Die Ballaststoffe im Sellerie dienen zudem der Verdauung und der Darmflora.

Beachte: Sellerie, insbesondere Selleriesamen und Sellerieöl sollte nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden, damit das Risiko einer Frühgeburt nicht steigt. Gehe nicht direkt nach dem Selleriesafttrinken ein Sonnenband geniessen, da der enthaltene Wirkstoff Psoralen auf Sonnenlicht reagiert und die Gefahr eines Sonnenbrandes erhöht.

[1]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5629766/
[2]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2615542/

 

 

 

 

 

close
Ferma Suisse

Newsletter abonnieren

Erhalte exklusive Angebote & Gesundheitstipps
Neue Email-Absender landen oft im Spam-Ordner.
Bitte prüfe deinen Spam-Ordner, falls du keine Newsletter-Bestätigung bekommst.
Newsletter-Abmeldung jederzeit möglich!