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Darm und Darmflora - Gesunde Verdauung

Aktualisiert: 07.09.2020

Der Darm wird oft als zweites Gehirn bezeichnet und das ganz zurecht. Emotionen spüren wir im Körper, ganz besonders im Magen-Darm-Bereich. Schlechte Nachrichten können uns z.B. auf den Magen schlagen. Glücksgefühle wie die bekannten Schmetterlinge, spüren wir im Bauch. Stress kann u.a. Blähungen und Magen-Darm-Krämpfe bei empfindlichen Menschen verursachen. Im Darm befinden sich über 100 Millionen Nervenzellen, was von der Anzahl ein grösseres Volumen einnimmt, als sämtliche peripheren Nervenbahnen, die sich im Rückenmark befinden und den Körper mit dem Hirn verbinden. In der sogenannten Hirn-Darm-Kommunikation ist der Vagus-Nerv beteiligt, der durch die Mikroorganismen der Darmflora (auch Mikrobiom genannt) stimuliert wird. Spannenderweise fliesst ein grösserer Teil der Informationen vom Darm zum Gehirn als umgekehrt vom Gehirn zum Darm. Der Darm stellt somit ein eigenes Nervensystem dar und so manches gesundheitliches Leiden hat seinen Ursprung im Darm.

Jeder Mensch ist einzigartig und individuell beschaffen und reagiert organismenabhängig auf Lebensmittel aber auch auf Pharmazeutika oder Naturheilmittel. Natürliche Lebensmittel wirken auf uns durch tausende einzelne Informationen, die in Kombination sowie durch Erhitzung oder Milieuveränderung (ph-Wert) verschieden reagieren. Um die zugeführten Lebensmittel ordentlich zu verdauen, ist ein gesunder, funktionierender Magen-Darmtrakt entscheidend. Finden Sie Schritt für Schritt heraus, was Ihnen gut tut und was Sie besser weniger konsumieren sollten. Schaffen Sie ein Gleichgewicht durch vitale, lebendige Nahrung und konsumieren Sie regelmässig Ballaststoffe, um das Gleichgewicht im Darm aufrechtzuerhalten. Sie füttern nämlich nicht nur sich, sondern auch Ihre Mitbewohner im Verdauungstrakt.

 

Darm und Darmflora

Nachdem der Nahrungsbrei den Magen passiert hat und dieser durch die Magensäure desinfiziert und teilweise aufgespalten wurde, gelangt er in den Dünndarm zur weiteren Verdauung. Der Darm (Dünndarm, Dickdarm und Mastdarm) ist der wichtigste Teil unseres Verdauungstrakts, dient ebenfalls als Entgiftungs- und Ausscheidungsorgan ,und wird bei Erwachsenen zwischen 5.5 Meter und 7.5 Meter lang. Die Darmflora, die als die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet wird und ein eigenes bakterielles Ökosystem darstellt, befindet sich grösstenteils im Dickdarm. Im Darm leben zwischen 300 und 500 verschiedene Arten von Bakterien. Diese beeinflussen unser tägliches Befinden und die Darmflora ist zu 80% für unser Immunsystem verantwortlich. Eine artenreiche und ausgewogene Darmflora geht oft mit einem starken Immunsystem einher. Die Artenvielfalt und Ausgewogenheit unserer Darmbewohner wird weitgehendst durch unsere Ernährung beeinflusst. Neben der Hilfe von verdauungsunterstützenden Bakterien ist die Darmschleimhaut (Mukosa) zentral für unsere Verdauung. Die Darmschleimhaut kleidet unseren Darm aus und sondert Darmsaft ab. Über diesen Darmsaft werden Verdauungsenzyme dem Nahrungsbrei beigemischt. Die Darmflora übernimmt zusammen mit der Darmschleimhaut Stoffwechselfunktionen, wie die Biosynthese der Aminosäuren, Verwertung und Bildung von Vitaminen sowie die Produktion kurzkettiger Fettsäuren. Mit der Aufrechterhaltung der Darmschleimhaut, einer ausgewogenen Darmflora und einem entzündungsfreien, darunterliegenden Bindegewebe (Submukosa) wird eine mikrobielle Barriere geschaffen, die Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten vor dem Eindringen in die Blut-, Nerven und Lymphbahnen hindert und eine unkontrollierte Vermehrung verhindert. Die Bewohner unserer Darmflora passen sich immer den zu verdauenden Lebensmitteln an. Somit hat ein regelmässiger Fleischkonsument eine andere Darmflorazusammensetzung als ein Vegetarier und wegen seiner Darmflora automatisch vermehrt Lust auf Fleisch, weil er dieses Lebensmittel besser verdaut. Früchte, Gemüse und Getreide liefern viele Kohlenhydrate und fördern somit vermehrt Laktobazillen, Bifidobakterien und Enterokokken. Fett- und proteinlastige Lebensmittel wie Fleisch und Fisch fördern mehr Colibakterien und Clostridien.

Der Organismus von Menschen und Tieren steht in enger Symbiose mit seiner Darmflora, die wichtige Botenstoffe bereitstellt und über den Vagus Nerv (Nervus Vagus) signale zum Gehirn sendet.  Gemäss Prof. Gratzl wird über 90 Prozent des Glückshormons Serotonin und weitere Botenstoffe im Dünndarm und im Dickdarm hergestellt. Serotonin hat u.a. eine appetitzügelnde Wirkung. Hieraus zeigt sich der psychische Einfluss der Darmflora auf uns. Der Darm nutzt wie das Gehirn Neurotransmitter für die Informationsübertragung. Anti-Depressiva-Medikamente arbeiten auf der Grundlage von Neurotransmittern. Forscher der Cork University in Irland sind sich einig, dass die Darmflora Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin, GABA stark beeinflussen, die wichtig für die Gemütslage und den Schlaf sind. Bei Mäusen konnte festgestellt werden, dass diese wesentlich weniger Angst hatten neue Räume zu erkunden, wenn sie mit bestimmten Milchsäurebakterien zusätzlich gefüttert wurden. Mäuse mit der Milchsäurebakterienkost waren weniger depressiv, was mit einem erzwungenen Willenstest demonstriert wurde. Die Mäuse werden in ein Glas mit Wasser gesetzt, aus dem sie nicht herausklettern können, aber auch nicht untergehen. Die Mäuse mit der speziellen Bakterienkost gaben nicht so schnell auf, wie jene mit der konventionellen Kost. Antidepressiva hatten genau den gleichen Effekt. Die Forscher deuten daher das frühere Aufgeben als depressionsähnliches Verhalten. Eine entscheidende Aminosäure ist L-Tryptophan, die u.a. in Cashewkernen vorkommt. L-Tryptophan wird im Körper zum Neurotransmitter Serotonin (bekannt als Glückshormon) biotransformiert. Ohne L-Tryptophan kann kein Serotonin hergestellt werden! Eiweisshaltige Lebensmittel enthalten L-Tryptophan in gebundener Form und im Darm ist es das Bifidobakterium "Bifidobacterium infantis" , die die Aminosäure L-Tryptophan produziert. Unsere psychische Kraft wird massgeblich vom Darm beeinflusst. In Zukunft wird wahrscheinlich noch sehr viel Forschung betrieben, um den Zusammenhang unseres Darms mit Depressionen und Angststörungen zu entschlüsseln.

 

Entstehung der Darmflora bei Neugeborenen

Heute vermuten Forscher, dass über die Nabelschnurr und das Fruchtwasser ein erste Kontakt mit Bakterien stattfindet, die sich im Darm des Babys ansiedeln. Abschliessend fehlen hier jedoch noch die nötigen Forschungsergebnisse. Der erste grössere Schritt zur Besiedelung des Darms findet jedoch bewiesen bei der Geburt statt.

Wenn das Baby auf natürlichem Weg auf die Welt kommt, also sich durch den Geburtskanal bewegt, gehen schützende Bakterien auf das Baby über. Das Baby wird sozusagen durch die Vaginal-Bakterien der Mutter geimpft. Ein Unterschied der Darmflora wird festgestellt, wenn das Baby per Kaiserschnitt auf die Welt kommt. Kaiserschnitt Babys haben weniger Laktobazillen und Bifidobakterien in ihrer Darmflora, die sie vor Infektionen und Durchfall schützen.

Die Muttermilch und das Mikrobiom in der Umgebung nehmen den nächsten grösseren Besiedlungsschritt für die Darmflora des Neugeborenen vor. Wenn ein Baby natürlich gestillt wird, dann weist dieses ebenfalls vermehrt Milchsäurebakterien in der Darmflora auf, was jedoch nicht bedeutet, dass die Menge an Milchsäurebakterien bei Kindern ohne Muttermilch nicht wieder aufgeholt werden kann. Die Muttermilch liefert Oligosaccharide, die Milchsäurebakterien fördern. Spätestens mit der Beikost findet eine weiterer Schritt zu einer vielfältigen Darmflora statt. Kinder die regelmässig auf dem Land oder im Wald sind weisen eine breitere Mikrobenvielfalt auf, als z.B. Stadtkinder. Die Kinder mit der Mirkobenvielfalt sind besser geschützt vor Asthma und anderer Allergien.

 

Hinweise auf eine gestörte Darmflora

Ein anhaltendes Ungleichgewicht der Darmbakterien mit zuvielen krankmachenden Bakterien und zu wenigen nützlichen Bakterien oder eine verminderte Bakterienvielfalt weist auf eine gestörte Darmflora hin. Die Medizin bezeichnet eine gestörte Darmflora auch als Dysbiose. Anzeichen dafür können sein:

  • Blähungen und schmerzhafte Blähungen mit einem Blähbauch
  • Bauchschmerzen und Völlegefühl
  • Durchfall oder Verstopfungen
  • übelriechender, schmieriger Stuhl
  • vermehrte Infektionen und plötzliche Allergien oder Unverträglichkeiten

Folgende Symptome (unabhängig von Verdauungsproblemen) können auftreten, wenn unser Darm aus dem Gleichgewicht gerät.

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit
  • Anfälligkeit für Krankheiten, schwaches Immunsystem
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Psychische Verstimmung, Lustlosigkeit, Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Hautprobleme
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Rückenschmerzen
  • Schwierigkeiten Gewicht zu-/oder abzunehmen

 

Mögliche Ursachen für eine gestörte Darmflora

Hauptgründe für eine gestörte Darmflora sind zum Beispiel: Seelischer Stress, eine einseitige, ballaststoffarme Ernährung, behandeltes Trinkwasser (Chlor/Fluor), Umwelttoxine und stark verarbeitete Nahrungsmittel. Bei den Medikamenten stehen besonders Antibiotika in der Kritik, die Darmflora zu schädigen. Antibiotika töten generell Bakterien ab und schwächen noch Monate nach der Einnahme die Darmflora. Andere Medikamente wie Cortisonpräparate, Psychopharmaka, Krebsmedikamente und Abführmittel können die Darmflora ebenfalls schädigen. Die Darmflora ist sehr eng mit unserem Gehirn verbunden und beeinflusst die geistige Leistungsfähigkeit über Signalstoffe. Bei einer Studie mit Mäusen im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, stellten die Wissenschaftler fest, dass Mäuse, die mit einem Antibiotika-Cocktail behandelt wurden, einen Rückgang der Immunzellen "Ly6Chi-Monozyten" im Hirn aufweisen. Das Antibiotika hat bei den Mäusen das gute Mikrobiom zerstört, das in engem Zusammenhang mit der Bildung unserer Immunzellen steht und für die Gehirnleistung mitverantwortlich ist. Die Mäuse mit dem gesunden Mikrobiom hatten keine Hirnleistungsprobleme. Nach der Verabreichung der genannten Immunzellen, bildeten sich bei den behandelten Mäusen wieder neue Nervenzellen im Gehirn, was die Korrelation beweist. Es gilt zu beachten, dass Studien an Tieren nicht immer 1:1 auf den Menschen übertragbar sind. 

Es gibt heute bereits Therapieformen für den Menschen, wo eigener Stuhl vor einer Operation eingefroren wird und nach der anschliessenden Behandlung mit Antibiotika wieder in den Darm eingefügt wird. Dadurch erholt sich die eigene Darmflora innert kurzer Zeit. Neben der Verwendung des eigenen Stuhls gibt es auch Stuhltransplantationen. Stuhltransplantationen sind jedoch nicht ohne Risiko, wenn der Spender an Allergien, einer Autoimmunerkrankung, Fettleibigkeit oder Infektionen leidet. Eine weitere und einfachere Möglichkeit die Darmflora zu stärken ist die Ernährung umzustellen plus die Verwendung von Milchsäurebakterien, wie sie z.B. in Probiotika vorkommen.

Industrielle Lebensmittel sind oft Ballaststoffarm. Bei verarbeiteten, raffinierten Nahrungsmitteln (z.B. Mehl, Reis und Zucker), fehlen die Ballaststoffe komplett, sowie die ursprünglichen Mineralien und Vitamine. Die Ballaststoffe werden besonders von den Bakterien geliebt, da sie ihnen im Dickdarm als Nahrung dienen. Die Mineralien und Vitamine vollwertiger Nahrungsmittel helfen bei der Verdauung, da sie an der Funktion vieler Enzyme beteiligt sind. Für uns wichtige Darmbakterien und Hefepilze haben dank ballaststoffreicher Nahrung selber die Fähigkeit neben Botenstoffe auch Vitamine und kurzkettige Fettsäuren wie Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure zu produzieren. Viele chemische Zusatzstoffe, die sich in Lebensmitteln finden, sind für den Organismus Fremdsubstanzen und unsere Darmbakterien mögen diese nicht. Diese chemischen Zusatzstoffe führen bei einigen Menschen zu Unverträglichkeitsreaktionen, Allergien, Asthma, Kopfschmerzen und Migräne. Unser Körper ist gleich zweimal gefordert, wenn wir diese künstlichen Lebensmittel essen. Sowohl für die Verdauung als auch für die zusätzliche Entgiftung dieser Zusatzstoffe. 

Ist der pH-Wert der Darmflora gestört, nisten sich unerwünschte Bakterien ein und schaffen so auch die Grundlage für schädliche, überwuchernde Pilze (z.B. Candida albicans) und Parasiten. Bei anhaltenden Problemen ist meistens eine Darmregulierung nötig, welche jedoch Zeit braucht und nicht innert wenigen Tagen erledigt ist. 

Stress hat einen grossen Einfluss auf unseren Darm. Wenn wir Stress haben wird das sympathische Nervensystem (Sympathikus) erregt und im Darm wird die Verdauung heruntergefahren. Heftiger aber kurzer Stress kann Durchfall, ein sogenannter Angst-Durchfall auslösen. Chronischer Stress verlangsamt die Darmbewegungen und Verstopfungen können die Folge sein. Stress kann bei chronischen Darmerkrankungen die Symptome auslösen oder verstärken und zudem die Darmflora negativ mitsteuern, indem krankmachende Keime sich vermehren. Suchen Sie für sich die Methoden, um Stress abzubauen (Bewegung, Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit etc.) und hören Sie auf ihren Bauch. 

 

Reizdarm

Ungefähr 12 Prozent der Menschen in der Schweiz oder Deutschland leiden unter teilweise mysteriösen Verdauungsbeschwerden. Mysteriös, weil die Ursache nicht abschliessend geklärt ist. Zusammengefasst werden Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen dann als Reizdarmsyndrom bezeichnet. Eines der häufigsten Ursachen für den Reizdarm sind Fertiglebensmittel, deren Teig chemische Backtriebmittel enthält und viel des klebereiweisses Gluten. Backwaren deren Teig nicht traditionell über mehrere Stunden ruht, können von betroffenen Menschen nur schlecht verdaut werden. Es gibt zum Glück Bäckereien, die noch ursprünglich produzieren und deren Brotteig zwischen 4 und 12 Stunden aufgeht. Die enzymatischen Prozesse während dieser Teiggährung (Fermentation) bauen schwerverdauliche Kohlenhydrate (FODMAP-Zucker) ab. Das Brot ist zudem länger geniessbar und schmeckt besser. Die Getreidesorte ist dabei zweitrangig. Fragen Sie einfach bei Ihrem Bäcker nach, ob der verwendete Teig mindestens 4 Stunden (besser 8-12 h) geruht hat, bevor er weiterverarbeitet wurde. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Bei einem Reizdarm spielt die Psyche ebenso eine grosse Rolle. Wer unter Stress leidet, spürt die Symptome oft im Magen-Darm-Bereich, da unser Hirn eben nicht vom Darm getrennt agiert.

 

Abhängigkeit des Immunsystems vom Darm

Ein gesunder Darm schützt nicht nur vor krankmachenden Keimen und hilft Schadstoffe abzubauen, sondern produziert mittels Nahrungsbrei und Bakterien, die im menschlichen Körper leben, Vitamine und Enyzme. Das gleiche lässt sich bei der Fermentierung von Lebensmittel wie Sauerkraut, Miso, Kefir, Nattō und Kombucha beobachten. Hier produzieren die Milchsäurebakterien viel Vitamin K, dass für die Blutgerinnung zuständig ist.

Dr. Hiromi Shinya schreibt in seinem Buch "Jung und gesund durch ein vitales Immunsystem", dass die Gesundheit und Beschwerden unseres Darms weit über dieses Organ hinausgehen. Über zwei Drittel aller Immunzellen unseres Körpers befinden sich im Darm, dem wichtigsten Teil des Verdauungstrakts. Wenn nichts für die Aufrechterhaltung eines guten Darmmillieu getan wird, werden die Immunkraft und die Lebensenergie geschwächt. Das macht uns anfällig für verschiedene Formen von Krebs, für Zivilisations- und Infektionskrankheiten und andere Beschwerden. Menschen die sich schlecht ernähren und keine fermentierten Lebensmittel essen, sind besonders gefährdet für Krankheiten und Energielosigkeit. Dr. Hiromi Shinya hat dies nach langjähriger klinischer Erfahrung, bei Menschen die nicht auf ihre Darmgesundheit achten, festgestellt.

Mehr erfahren zur Fermentation

Hautproblemen wie Neurodermitis, Ekzemen und Akne werden negativ beeinflusst (verstärkt) von einer gestörten Darmflora. Nahrungsmittel werden schlechter vertragen und es kann zu Immunschüben kommen, die den Krankheitsverlauf verschlimmern. Die Immunologin und Forscherin Dr. Veena Taneja hat in einer Studie den Zusammenhang zwischen rheumatoider Arthritis und Darmbakterien untersucht. Dabei wurden spezifisiche Bakterienstämme gefunden, die zu einem Ungleichgewicht in der Darmflora geführt haben. Bei Tests mit Mäusen wurde die Darmflora gezielt ins Gleichgewicht gebracht mit dem Ergebnis, dass Entzündungsprozesse zurückgingen und das Risiko minimiert wird, überhaupt an Rheuma zu erkranken. Es können sich daraus ganz neue Therapieformen für den Menschen entwickeln.

 

Übelriechende Blähungen

Täglich verlässt ungefähr 1 Liter Luft unseren Darm mittels Furzens, sprich Pupsen. Ein weiterer Teil dieser Gase gelangt ins Blut und wird über die Lunge abgeatmet. Das ist völlig normal und unbedenklich. Die Hauptgase bestehend aus geruchlosem Stickstoff, Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff. Werden Eiweisse, Fette, Kohlenhydrate oder Ballaststoffe von unserer Darmflora zersetzt, kommt es je nach Zusammensetzung der Darmflora zu mehr oder weniger übelriechenden Gasen im Darm. Schwefel-Wasserstoff ist ein Gas, das dann z.B. nach faulen Eiern riecht und bei der Verdauung von schwefelhaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern oder Bohnen freigesetzt wird. Diese Lebensmittel fördern die Entstehung von Fäulnisbakterien im Darm, was entsprechend beim Pupsen stärker riecht. Wer täglich sehr abwechslungsreich isst, der hat mehr verschiedene Darmbakterien und pupst für gewöhnlich öfters als Menschen, die sich einseitig ernähren. Leben im Darm viele verschiedene Bakterien, so ist dies ähnlich wie in einem Wald mit vielen verschiedenen Bäumen und Pflanzen. Dieser Wald ist wesentlich robuster und damit gesünder als ein Wald, in dem nur ein bis zwei Baumarten leben. Pupsen ist also nichts Schlimmes, kann jedoch für den Betroffenen unangenehm sein. Erst wenn es bei bestimmten Lebensmitteln oder Lebensmittelkombinationen immer wieder zu Blähungen kommt, könnte eine Unverträglichkeit vorliegen und/oder eine gestörte Darmflora.

 

Verstopfungen

Wer hauptsächlich Lebensmittel isst, die arm an Nahrungsfasern (Ballaststoffe) sind, kann mit Verstopfungsproblemen konfrontiert werden. Bei vielen verarbeiteten Lebensmitteln werden ballaststoffarme Mehle (Weissmehl, Paniermehl), Einfachzucker und tierische Erzeugnisse verwendet, die wenig durchlässiges Nahrungsvolumen dem Darm geben. Mehl und Zucker fällt in sich zusammen oder verklumpt bei Kontakt mit Flüssigkeiten. Damit der menschliche Darm jedoch elastisch bleibt, muss die Kost entsprechend ausgewogen und individuell angepasst sein. Ballaststoffe, bevorzugt aus frischem Gemüse und besonders Wurzelgemüse, agieren wie ein Gerüst das Stabilität und das die Dehnbarkeit des Darms fördert. Zudem liefert das Gemüse bereits viel Flüssigkeit, was bei Verstopfungen wichtig ist. Vollkornprodukten sind ebenfalls eine Ballaststoffquelle, jedoch entziehen sie Flüssigkeit, damit sie überhaupt aufquellen. Zudem enthalten sie oft sehr viel Gluten und Phytinsäure, was die Verdauung tendenziell erschwert. Daher ist Gemüse dem Getreide klar vorzuziehen. Die Darmbakterien lieben vor allem Inulin, ein Vielfachzucker, den wir selber nicht verdauen können, jedoch unseren Bakterien als Nahrung dient. Viel Inulin kommt in Topinambur, Chicorée und Schwarzwurzeln vor. Weiter gut für die Darmlora ist Pektin (ebenfalls ein Vielfachzucker), der in Hagenbutte, Leinsamen, Flohsamenschalen und der Schale von Äpfeln hauptsächlich vorkommt. Wer also gerne allerlei Teiggebäcke isst, die kombiniert werden mit Zucker, Rahm oder Käse, Fleisch und Eiern, der sollte täglich zusätzlich genügend Ballaststoffe essen, damit der Darm möglichst geschmeidig und flexibel bleibt. Die Mengen, die jeder Mensch benötigt, sind unterschiedlich und müssen selber ausgetestet werden, indem man auf das eigene Wohlbefinden hört. Die breite Ernährungslehre empfiehlt eine Ballaststoffzufuhr von 30 bis 40 Gramm pro Tag.

Beachten Sie, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen auf eine ballaststoffreiche Kost, muss sich Ihre Darmflora zuerst daran gewöhnen. Steigern Sie also langsam die Zuvor von Ballaststoffen. Eine Anpassung der Darmflora an die neue Ernährung dauert in der Regel 3 bis 4 Wochen. Blähungen können in der Anfangsphase auftreten.

 

Durchfall

Ein Hauptgrund für Durchfall ist eine Fehlbesiedelung des Dünndarms mit Bakterien, die sich normalerweise im Dickdarm aufhalten. Diese verursacht neben dem Durchfall häufig auch Blähungen und Krämpfe. Im Dünndarm kommen natürlich Milchsäurebakterien vor, jedoch in einer geringeren Konzentration, als im Dickdarm. Je weiter man vom Magen in Richtung des Hinterausgangs gelangt, desto höher wird die Bakterienbesiedelung. Die Magensäure dient als ein natürlicher Schutz vor zu vielen Bakterien. Die Bauchspeicheldrüse und auch der Dünndarm selber produzieren zudem antibakterielle Stoffe und Enzyme, um ein Gleichgewicht zu schaffen. Wie bei Verstopfungen lassen sich die meisten Durchfallprobleme mit einer Nahrungsumstellung beheben oder zumindest lindern. Bei schweren Verdauungsproblemen, chronischen Erkrankungen ist eine ärztliche Behandlung anzuraten.

 

Beschwerden durch Parasiten

Parasiten sind Lebewesen, die einen Wirt benötigen zum Überleben. Dabei können Parasiten sowohl innerhalb, wie äusserlich des Wirts leben. Beim Menschen oder Tier, die als Wirt dienen, gelangen die Parasiten fast immer über den Magen-Darm-Trakt ins Körperinnere. Hauptursachen sind verunreinigte Rohkost (z.B. Sushi, Tatar, Obst & Gemüse), verunreinigtes Wasser, naher Kontakt mit infizierten Tieren oder schlechte Hygiene von Toiletten, Sandkasten oder Gegenständen. Die beim Menschen auftretenden Parasiten gehören entweder zur Gruppe der Würmer, Einzeller oder Gliederfüssler und werden mit Stuhl oder Blutproben nachgewiesen. Schätzungen gehen von mehrere 100 Millionen infizierten Menschen weltweit aus. Die befallenen Menschen leiden z.B. an Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, Stimmungsschwankungen, Vergiftungserscheinungen, leichtes Fieber, Schwindel, Gelenk- und Muskelschmerzen, Lymphkontenschwellungen oder Gewichtsverlust. Parasitäre Einzeller dringen noch viel weiter ins Körperinnere vor und nisten sich in Organen und der Muskulatur ein. Neben den schulmedizinischen Entwurmungsmitteln gibt es viele positive Erfahrungsberichte, die auf Chlordioxid (CDL, MMS) setzen, um die Parasiten loszuwerden. Dabei sind die Protokolle von Andreas Kalcker  oder Dr. Klinghardt hilfreich, damit das Chlordioxid richtig angewendet wird. Weiter sind Feigen, Kürbiskerne, Grapefruitkerne, Papayasamen, Knoblauch, Kokosöl, Oreganoöl und Terpetinöl altbekannte Hausmittel gegen Würmer und andere Parasiten.

 

Ist der Mensch ein Pflanzen oder Fleischfresser?

Um diese Frage zu beantworten, werden wir das menschliche Gebiss und den Verdauungstrakt betrachten.

Das Gebiss eines reinen Pflanzenfressers weist breite Schneidezähne auf, um die Pflanze abzuschneiden. Eckzähne sind meistens nicht vorhanden oder stark zurückgebildet und nicht spitzig. Die Backenzähne (bzw. Mahlzähne) sind für die Zermahlung der Nahrung zuständig und bei einem reinen Pflanzenfresser, lässt sich das Gebiss aufgrund der fehlenden Eckzähne, sehr gut waagerecht bewegen, um z.B. Blätter und Gräser sehr klein zu zermahlen.

Das Gebiss eines reinen Fleischfressers hat kleine Schneidezähne dafür ausgeprägte, grosse und spitzige Eckzähne (auch Fanzähne genannt), um die Beute festzuhalten und zu erlegen. Hinter den Eckzähnen liegen bei Fleischfressern scharfe Reisszähne, die ähnlich funktionieren wie eine Scherre. Mahlzähne haben reine Fleischfresser nicht.

Der Mensch ist also weder ein reiner Fleischfresser noch ein reiner Pflanzenfresser. Das Gebiss vom Menschen lässt sich am besten mit dem Gebiss von Schimpansen und (Wild)-Scheinen vergleichen, da alle Zahnarten im Gebiss vorkommen. Mit dem Schimpansen aber auch mit dem Hausschwein besteht zudem eine prozentual sehr hohe genetische Verwandschaft. Aufgrund des Gebisses ist der Mensch also ein Allesfresser.

Doch wie sollte das Verhältnis zwischen pflanzlicher oder tierischer Nahrungsmitteln gewählt werden. Das menschliche Gebiss hat 28 Zähne ohne die 4 Weisheitszähne. Die 16 Backenzähne (Mahlzähne) und 8 Schneidezähne zusammen entsprechen 85% aller 28 Zähne. Wenn diese Zähne vorwiegen für pflanzliche Kost gebraucht werden, so sollte der Fleischanteil in der Kost nicht mehr als 15% betragen. Ein Schimpanse ernährt sich grösstenteils von Früchten und Nüssen. Dazu kommen Blätter, Blüten, Samen und anderes Pflanzenmaterial. Aber auch Insekten und kleine Säugetiere kommen auf den Speiseplan von Schimpansen. Bei endoskopischen Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes von Schimpansen hat Dr. Hiromi Shinya festgestellt, dass dieser fast nicht vom menschlichen Magen-Darm-Trakt zu unterscheiden ist. Jedoch war der Magen-Darm-Trakt von Schimpansen sehr sauber und Dr. Shinya sagte weiter: " Anders als wir Menschen sterben Wildtiere ziemlich bald, wenn sie krank werden. Sie wissen instinktiv, welche Nahrung sie am Leben erhält und ihre Gesundheit schützt. Ich denke, es ist für uns Menschen wichtig, von der Natur zu lernen und mit größerer Bescheidenheit zu den Grundlagen unserer Ernährung zurückzukehren". Ein Blick auf den Verdauungstrakt von reinen Pflanzen und reinen Fleischfressern zeigt die deutlich Längenunterschied gegenüber Allesfressern. Der Darm eines reinen Fleischfressers ist kurz, um die Nahrung möglichst schnell zu verdauen und auszuscheiden, damit nur eine geringe Ammoniak- und Schwefelwasserstoff-Fäulnis entsteht. Ein reiner Pflanzenfresser hat einen sehr langen Darm. Die Darmlänge des Menschen weist auf einen Allesfresser hin, da er länger ist als bei reinen Fleischfressern aber auch kürzer als bei reinen Pflanzenfressern und deutlich kürzer als bei Wiederkäuern.

 

Darmsanierung, was gibt es zu beachten?

Aufgrund unseres westlichen Ernährungs- und Lebensstils lohnt es sich 1- bis 2-mal im Jahr eine Darmsanierung durchzuführen. Eine Darmsanierung sollte in der Regel zwischen 4 und 9 Wochen betragen. Damit wird genügend Zeit gegeben alte Ernährungsgewohnheiten ebenfalls langfristig loszuwerden. Für gewöhnlich werden Lebensmittel, die aktuell Beschwerden verursachen, nach der Darmsanierung wieder vertragen. Damit die Darmflora und Darmwände langfristig gesund bleiben, benötigen sie eine regelmässig ballaststoffreiche Kost. Je konsequenter eine Darmsanierung durchgeführt wird, je stärker werden Sie die positiven Veränderungen auf ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit spüren.

Eine Darmsanierung zeigt die besten Resultate, wenn Sie:

  • .. zu Beginn eine Darmreinigung mit Heilerde für eine Woche durchführen
  • .. gleichzeitig die Ernährung anpassen und mit pflanzlichen Nährstoffen die Darmschleimhaut schonen und Entzündungen hemmen
  • .. die Darmflora mit einem Probiotikum stärken
  • .. sich regelmässig bewegen
  • .. als Flüssigkeitsquelle hauptsächlich Quellwasser (Kohlensäurefrei) + Kräutertees einnehmen

Welche Lebensmittel fördern die Darmgesundheit:

  • Zwiebel-, Knollen-, Wurzel-, Sprossen-, Blatt-, Blüten-, Wild- und Stielgemüse. Möglichst abwechslungsreich und in Bio-Qualität. Gekocht, als Suppen und roh (ausser Kartoffeln; hier darf nur der Kernsaft roh eingenommen werden, der wiederum super bei Magengeschwüren hilft).
    Also zum Beispiel: Grünkohl, Rucola, Mangold, Chicorée, Endivien, Spargeln, Lauch, Möhren, Radieschen, Rote Beete, Brokkoli, Kohlrabi, Topinambur, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Ingwer, Kurkuma, Schwarzwurzeln, Artischocken
  • Probiotische Produkte mit Bifido- und Laktobazillen
  • Sauerkraut (roh oder gekocht)
  • wenig Buttermilch, Naturjoghurt mit lebenden Milchsäurebakterien
  • Wildkräuter und Gewürze
    Also zum Beispiel: Löwenzahn, Brennesseln, Portulak, Petersilie, Dill, Basilikum, Oregano,  Knoblauch, frischer Koriander, Minze, frischer Pfeffer, Chilli
  • Kristallsalz und naturbelassenes Steinsalz ohne Zusatzstoffe
  • Früchte und Beeren frisch und getrocknet (ungeschwefelt), möglichst in allen Farben und Formen
    Also zum Beispiel: Himbeeren, Heidelbeeren, Papayas, Ananas, Avocados, Äpfel, Birnen, Kiwis, Bananen
  • Allerlei Nüsse, Kerne, Samen und Pseudogetreide (Chiasamen, Leinsamen, Flohsamen; diese drei mit viel Wasser einnehmen)
    Also zum Beispiel: Mandeln, Walnüsse, Cashew, Paranüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkernen, Kürbiskerne, Pinienkerne, Esskastanien, Chia, Amaranth, Quinoa, Buchweizen etc.
  • Haferkleie und Weizenkleie (nur bei Glutenverträglichkeit)
  • Hülsenfrüchte (nur kleine Mengen und über Nacht in Wasser einweichen und mit frischem Wasser aufkochen)
  • Gute Öle in Bio-Qualität (Olivenöl, Rapsöl (nicht über 140 Grad erhitzen), Leinöl (besser die Leinsame essen, da das Öl schnell oxidiert, nie erhitzen!), Kokosfett, Avocado, Hanföl)
  • Pilze (nur kleine Mengen)
  • Eier aus Freilandhaltung (max. 1-2 am Tag)
  • wenig Fisch oder Geflügel (2 bis 3 x pro Woche)

Was sollte nur stark eingeschränkt konsumiert werden:

  • Verzichte auf raffinierte und stark verarbeitete Lebensmittel (Zucker, Mehlprodukte wie Brot und Nudeln, Convenience Food)
  • Verzichte auf Geschmacksverstärker, künstliche Konservierungs- und Süssstoffe (Glutamate,  Nitrate, Benzoate, Phosphatverbindungen, Aspartam, Acesulfam K, Sucralose)
  • Vollkornprodukte ebenfalls nur eingeschränkt, wenn dann mit Sauerteig verarbeitet
  • Essig und essighaltige Lebensmittel reduzieren
  • Milch, Käse und gesüsste Milchprodukte einschränken.
  • Rotes Fleisch einschränken
  • Verzichte auf Wurstwaren, Fleischaufschnitt, gepökeltes Fleisch
  • Genuss- und Suchtmittel stark einschränken
  • Auf Medikamente verzichten (mit Arzt absprechen)

 

Tägliche Wasserzufuhr für eine gute Darmfunktion

Zu wenig Flüssigkeitszufuhr behindert die Funktionstüchtigkeit des Darms, der während der Verdauung reichlich Wasser benötigt. Trinken Sie viel reines Wasser (am besten Quellwasser) über den Tag verteilt und Ihr Darm wird es Ihnen danken. Damit die Verdauung erleichtert wird, sollte nicht direkt mit und nach dem Essen getrunken werden, sondern 20-30 Minuten vorher. Trinkt man ohne Abstand zum Essen wird die Magensäure verdünnt und die Verdauung erschwert. Wird dennoch während des Essens getrunken, sind warme Getränke den kalten Getränken vorzuziehen, damit das Verdauungsfeuer nicht abgeschwächt wird. Ein rein-naturbelassenes Kristallsalz oder Steinsalz zu den Speisen plus Kräuter, Pfeffer und andere Gewürze (ohne Zusatzstoffe) stärkt zudem die Magensäure und ihre Verdauungskraft.

Wir empfehlen eine durchschnittliche tägliche Wasserzufuhr pro kg-Körpergewicht von 0.035 Liter. Das entspricht  ca. 2 bis 2.5 Liter Wasser bei einem Körpergewicht zwischen 55 und 75 kg und 3 bis 3.5 Liter Wasser bei einem Körpergewicht zwischen 80 und 100 kg. Die Menge setzt sich aus Getränken und Ernährung zusammen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine tägliche Wasserzufuhr von 0.03 bis 0.04 Liter. Menschen mit Wasseransammlungen im Gewebe und Nierenkrankheiten sollten die Wasserzufuhr mit ihrem Arzt absprechen.

Wer sich ausgewogen ernährt und täglich Früchte und Gemüse isst, deckt ungefähr 25 bis 30% seines Wasserbedarfs damit ab und stellt dem Darm gleichzeitig Ballaststoffe zur Verfügung, die den Stuhlgang erleichtern.

Mehr erfahren - Wasser, das Grundelement des Lebens

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